Optimale Seitenverhältnisse

Sie haben die Wahl der Qual, publizieren Sie Ihre Grafiken in gängigen Formaten wie 1:1, 16:9, 4:3 oder 2:3. Jedes dieser Formate hat eine besondere Wirkung ...

Hochformat vs. Seitenformat

In Zeiten von Instagram und deren vielen vergeblichen Versuchen das Hochformat 9:16 zu etablieren, geht es im folgenden Beitrag ausschließlich um Grafiken und Fotos im Querformat. Das Querformat ist die natürlichste Bildorientierung für den Menschen, dessen Augen nebeneinander statt übereinander angeordnet sind.

Tipp: Sofern es möglich ist, sollten Sie auf Bilder und Fotos im Hochformat verzichten - es sei denn der Kontext oder die Bildkomposition verlangt es. Das Hochformat wirkt überaus unangenehm für den Betrachter und lässt zudem keine Bildkomposition zu.

1:1

Bilder im Seitenverhältnis 1:1 wirken auf Webseiten für den Leser sehr beruhigend. Diese Fotos und Grafiken strahlen Harmonie und bodenständige Ruhe aus. Ein in der Bildmitte zentreirtes Motiv und genügend Randabstand funktioniert immer sehr gut.

Tipp: Beitragsbilder im Format 1:1 wirken auf dem Computermonitor oft etwas deplatziert und ungeeignet, da dieser meist im Format 16:9 arbeitet. Als kleine Teaser-Bildchen (Vorschaubild) sind sie allerdings exzellent geeignet. Auf dem Smartphone wirken sie sogar erstaunlich gut, da das Display im Hochformat arbeitet und viel Platz nach oben und unten bietet.

16:9

Möchten Sie in Ihren Beiträgen ein wenig Dynamik und Action geben, dann ist das Format 16:9 ideal. Verwenden Sie Bilder die deutlich breiter als hoch sind, dann sorgt dies beim Betrachter für "Aufregung" und kann durchaus Emotionen wecken. Betreiben Sie beispielsweise eine Webseite zum Thema Leistungssport oder ähnliches, dann können Artikelbilder im Format 16:9 den actionreichen Text sogar noch verstärken.

Tipp: Die hohe Dynamik die Fotos im Format 16:9 ausstrahlen ist nicht jedermanns Sache, je nach Kontext können solche Fotos gut zum Text passen, dennoch verbinden viele Leser dieses Bildformat mit Spielfilmen und der Kinoleinwand. Sie sollten dieses Bildformat daher mit Sorgfalt und Bedacht wählen. Zudem bietet das sehr breite Format den meisten Platz für so genannten Negativraum und Bildkompositionen.

4:3 und 2:3

Diese beiden Bildformate sind die klassischen Formate die viele Menschen seit der Papier-Fotografie kennen. Es ist eine gute Kombination aus den Formaten 1:1 (Ruhe und Harmonie) und 16:9 (Aufregeung und Action).

Tipp: Für journalistische Beiträge sind die Formate 4:3 und 2:3 am besten geeignet. Beiträge mit solchen Bildern haben eine natürliche Wirkung und sind auf den Sachverhalt konzentreirt. Zudem bietet das sehr breite Format ausreichend Platz für so genannten Negativraum und Bildkompositionen.

So gehts in GIMP

GIMP unterstützt Sie bei der Erstellung solcher Bilder mit dem Werkzeug Cutter bzw. Zuschneiden. Im Werkzeugkasten können Sie einige Optionen vorgeben, besonders wichtig sind jedoch die Option Seitenverhältnis und Fixiert.


Seitenverhältnis mit GIMP anlegen

Aktivieren Sie die Checkbox Fixiert, dann sperrt GIMP das Seitenverhältnis (sofern Sie in der Combobox Seitenverhältnis eingestellt haben) auf die Vorgabe im Feld darunter und egal wie Sie das Zuschneiden-Werkzeug aufziehen, es ist immer im Format (bspw. 16:9) das Sie eingestellt haben.

Im Feld Seitenverhältnis geben Sie ein Verhältnis mit Doppelpunkt separiert ein, zum Beispiel: 2:3, 16:9, 1:1 und so weiter... Aber auch die Eingabe von 1920:1080 ist möglich, denn GIMP errechnet daraus automatisch das Seitenverhältbis von 16:9.

Abgeschnittene Pixel löschen sollten Sie unbeding aktivieren, damit die restlichen Bildpixel entfernt werden die außerhalb des Zuschnitts liegen.

Praxistipp: Schauen Sie sich Webseiten anderer (erfolgreicher) Konkurenten an, um einen Eindruck über deren Wahl zu den Seitenverhältnissen zu bekommen. Sie profitieren davon.

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about me

About me

Mein Name ist Oliver Lohse. Ich bin diplomierter Wirtschafts-Informatiker und Organisations-Programmierer in verschiedenen Programmier-Sprachen und Markup-Dialekten, z.B. Java, JEE, COBOL, PHP, Python, MySQL, HTML, CSS, ANSI C, Lisp, Rexx, JavaScript, Scheme, ActionScript 2.0, Maschinensprache, Assembler und JCL. Seit mehr als 24 Jahren arbeite ich als Entwickler in einem großen Softwareunternehmen für Versicherungen in Hannover Niedersachsen und seit etwa 37 Jahren im EDV-Sektor mit wechselnden Aufgaben.